Chronik

Chronik – 40 Jahre Gebirgsschützenkompanie Rosenheim

Die Gründung:

Am 17.11.1977 fand in Rosenheim, im Gasthaus „Schützenhaus“ die Wiedergründungsversammlung statt. Jakl Steidl war als Initiator schon Monate vorher tätig und verfaßte folgenden Aufruf:

„Lieber Bürger von Rosenheim!

Die Aufgabe einer Gebirgsschützenkompanie ist, alpenländische Sitte und wehrhaftes alpenländisches Brauchtum vergangener Jahrhunderte zu erhalten und zu pflegen. Die damalige Verpflichtung zum Schutze der Heimat wollen wir in heimatpflegerischer und kultureller Arbeit erfüllen.

Aktive Mitglieder können werden, ordentliche, heimatverbundene Männer vom 18. bis 60 Lebensjahr, die Gewähr zur Verlässigkeit, Festigkeit und reges Interesse im obigen Sinne zeigen.

Als passive Mitglieder gelten Männer, die durch Beitrag, Interesse und Förderung die gute Sache unterstützen.

Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich in besonderer Weise um die Förderung des Gebirgsschützengedankens verdient gemacht hat.

Unterstützen auch Sie durch ihre Mitgliedschaft oder Spende diese gute Sache.

Einzahler der Aufnahmegebühr und des Jahresbeitrages für 1978 vor dem 1.1.1978 gelten als Gründungsmitglieder.“

Rosenheim, den 2.11.1977

Der Gründungsausschuss

Nach viel Vorarbeit der Männer der ersten Stunde wurde bei der Wiedergründungsversammlung folgende Vorstandschaft – im Sprachgebrauch der Gebirgsschützen „Hauptmannschaft“ gewählt:

Jakl Steidl, techn. Zeichner, als Hauptmann, Volkert Zellner, Straßenmeister, als Oberleutnant, Werner Rabe, techn. Amtmann, als Leutnant-Schatzmeister, Karl Huber, städt. Beamter, als Leutnant-Schreiber, Heinz Lanner, städt. Beamter, als Leutnant-Protokollführer und Hans Käsmeier, Kraftfahrer, als Leutnant Fähnrich und Zeugwart.

Am 6.5.1978, anläßlich eines Bürgerfestes konnten die ersten Mitglieder mit Montur auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim antreten. Angetan vom ersten Auftritt entschlossen sich weitere Bürger zum Eintritt in die Kompanie, so daß innerhalb kürzester Zeit die Zahl der Mitglieder auf über einhundert Mann anstieg.

Die Montur besteht aus schwarzen Haferlschuhen, grauen Strümpfen mit grüner Verzierung, altschwarzer Lederbundhose, weißen Hemd, grün-roten Mascherl, bei Traueranlässen in schwarz, flaschengrüner Joppe mit hellgrünen Aufschlägen und Kragen, Metallknöpfe. Der Stopselhut war anfangs mit links aufgeschlagener Krempe, Adlerfeder weiß-blauer Kokarde und Chiemgauadler. Die aufgeschlagene Krempe und Adlerfeder wurden geändert. Die Adlerfeder ersetzt durch einfachen Spielhahnstoß bei der Mannschaft und doppelten Stoß bei den Offizieren und Ehrenoffizieren. Die Krempe ist jetzt nicht mehr aufgeschlagen. An der rechten Brust wird die Schützenschnur getragen, sie ist bei der Mannschaft, den Dienstgraden und den Offizieren grün-silber und beim Oberleutnant und dem Hauptmann in gold geflochten. Bei den Hutschnüren ist eine vergleichbare Unterscheidung grün-silber-goldfarben.

Die Männer sind folgender Maßen ausgerüstet: Mannschaften – Karabiner 98k, Pioniere – Lederschurz, Sapie oder Hacke, Offiziere und Fahnenbegleiter – Hirschfänger, Hauptmann – Säbel.

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Aufnahme in den Bund

Am 15.6.1978 erhielt die Kompanie die Aufnahmeurkunde in den „Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien“ aus der Hand des damaligen Landeshauptmannes Georg Hagn-Sternecker im Beisein der Bundesoffiziere Oberleutnant Joseph Wengermayer und Leutnant Adolf Linder.

Von nun an nahm die Kompanie an den Veranstaltungen und Festlichkeiten der bayerischen Gebirgsschützen, der Tiroler und Südtiroler Schützen teil. Um bei diesen Anlässen nicht hintanzustehen wurde auch bald unter Führung von Rottmeister Manfred Mikno ein Salutzug gegründet, sowie auf Anregung von Kompaniemitglied Werner Krämer ein Trommlerzug aufgestellt.

Veranstaltung

Zur besseren Pflege der Gesellschaft initiierte der „Seltenbauer“ aus Happing, Peter Thanner, daß bei ihm in der Maschinenhalle alljährlich ein Stadelfest abgehalten wird. Der Hofnachfolger Walter Wünsch zeigte großes Verständnis für unsere Tradition und so können wir ununterbrochen seit Wiedergründung unser Stadelfest am selben Ort feiern.

Am 23. und 24.Juni 1979 feierte die Kompanie ihr Wiedergründungsfest verbunden mit der Fahnenweihe. Die Schutzherrschaft hatte Ministerpräsident Franz Josef Strauß übernommen. Ehren- und Patenkompanie stellten die Wackersberger Gebirgsschützen.

Der Höhepunkt des Wiedergründungsfestes waren der Gottesdienst auf dem festlich geschmückten Max-Josefs-Platz und die Segnung der Fahne durch Dekan Anton Fredlmeier. Den anschließenden Festzug mit über 30 bayerischen Gebirgsschützenkompanien, mit Schützenkompanien aus Tirol und Südtirol, führte Landeshauptmann Georg Hagn-Sternecker mit den Offizieren der Landeshauptmannschaft, Staatssekretär Franz Neubauer in Vertretung des Schirmherrn Ministerpräsident Franz Josef Strauß und Rosenheims Oberbürgermeister Dr. Michael Stöcker, der tags zuvor, beim großen Festabend in der Inntalhalle zum Ehrenoffizier ernannt wurde, an. Tausende von Zuschauern spendeten unserer Kompanie reichen Beifall.

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Ein weiteres großes Fest und ehrenvolle Aufgabe zugleich, war für uns die Durchführung des Patronatstages der Gebirgsschützen am 2.5.1982. Alle damals bestehenden 35 bayer. Kompanien standen auf dem Max-Josefs-Platz und nahmen am Feldgottesdienst unseres Kompaniepfarrers, Dekan Anton Fredlmeier teil. Über 3000 Gebirgsschützen und eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger aus nah und fern, sowie die Ehrengäste, Ministerpräsident Dr. h.c. Franz Josef Strauß, Staatssekretär Franz Neubauer, die Bundestagsabgeordneten Hans Graf Huyn und Georg Bamberg, die Landtagsabgeordneten Konrad Breitrainer, Josef Heiler und Walter Schlosser, Regierungspräsident Raimund Eberle, Bezirksrat Hans Stöttner, Landrat Josef Neiderhell, Oberbürgermeister Dr. Michael Stöcker, Polizeipräsident Dr. Othmar Keller sowie die Kommandeure des Bundesgrenzschutz, Polizeidirektor i. BGS Georg Biller, und des Gebirgspionierbataillon 8, Oberstleutnant Hans-Jürgen Göppl, waren Zeugen wie Landeshauptmann Andreas Stadler unseren Ministerpräsidenten Dr. h.c. Franz Josef Strauß zum Ehrenmitglied des Bundes der Bayer. Gebirgsschützenkompanien ernannte und als äußeres Zeichen dieser Würde einen Stopselhut mit Spielhahnstoß überreichte. Schon am Vorabend dieses Tages fand ein großer Zapfenstreich mit allen Gebirgsschützenkompanien des Inn-Chiemgaues statt.

Seit 1982 wird mit beträchtlichem Aufwand und durch Unterstützung des „Wirtschaftlichen Verbandes“ und der Stadt Rosenheim auf der Schießanlage des Bundesgrenzschutzes in Mintsberg bei Rosenheim ein sog. Gästeschießen abgehalten. Ausgeschossen werden nicht nur viele Preise, sondern auch ein vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Stöcker gestifteter Wanderteller. Seit dieser Zeit ist die Anzahl der Teilnehmer gewachsen, so daß heute über 200 Schützen an diesem Wettbewerb teilnehmen und damit unsere Kompanie immer mehr fordern.

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Auf Anregung des Gebirgsschützen und Chronisten, Werner Krämer, fand erstmals am 25.11.1983 in Wasserburg eine Gedenkfeier für die bei einem grausamen Gemetzel durch österreichische Husaren gefallenen Heimatverteidiger statt. Seit dieser Zeit versammeln sich alljährlich die Gebirgsschützenkompanien Endorf, Hofmark-Söllhuben und Rosenheim um der Patrioten zu gedenken, die am 23.11.1705 am Magdalenenberg bei Wasserburg, beim Schutz ihrer bayerischen Heimat ihr Leben lassen mußten. Pünktlich um 19.00 Uhr findet vor dem Rathaus ein Appell mit Meldung an den Bürgermeister statt. Gemeinsam mit den Gebirgsschützen ziehen die Wasserburger Vereine und die Freiwillige Feuerwehr unter den Marschklängen der Stadtkapelle zur Pfarrkirche St. Jakob. Anschließend marschieren alle bei Fackelschein zur Achatzkirche. Dort findet unter dreimaligen Ehrensalut der Gebirgsschützen die Kranzniederlegung statt. Nach einer Gedenkrede durch den Bürgermeister wird in die Stadt zurückmarschiert und in einer der Gaststätten eingekehrt. Daß wir Rosenheimer Gebirgsschützen den Dienst an Heimat und Glauben ernst nehmen, haben einige Kameraden 1983 bewiesen. In Ihrer Freizeit, oder eigens geopferten Urlaub, errichteten sie mit Hilfe von Spenden in Eigenleistung eine Kapelle auf der Mitteralm des Wendelstein. Die alte Kapelle, deren Erbauer, sowie die Entstehungszeit unbekannt sind, wurde zu Beginn der fünfziger Jahre wegen einer teilweisen Zerstörung durch einen Blitzschlag nach und nach abgetragen. Die Verwendung als Sprengstofflager für Bauarbeiten an der Wendelsteinbahn wissen ältere Bewohner noch zu berichten.

Die Idee, an dieser Stelle nun wieder eine Kapelle zu errichten, stammte vom Almbauern und Grundbesitzer Josef Bichler aus Großbrannenberg. Dieser wandte sich an den damaligen Hauptmann Manfred Mikno, dem Pächter der Almhütte auf der Mitteralm, um ihm dabei zu helfen. Mikno nahm die Aufgabe gern an, und konnte Kreisbaumeister Frank dazu gewinnen unentgeltlich den Plan zu fertigen und die behördlichen Dinge zu regeln.

Folgende Gebirgsschützen waren am Bau beteiligt:

Aschauer Sebastian sen.

Bichler Sepp (Bauer)

Biglmeier Hans

Detsch Jakob

Fischer Kaspar

Fischbacher Korbinian

Gilgenrainer Sylvester (GSK Flintsbach)

Gröber Sebastian

Haas Hermann (Maurermeister – Bauleitung Rohbau)

Hanus Werner

Huber Franz (Malermeister – verantw. f. Fachbereich)

Kaiser Sepp

Krämer Werner

Maicher Andreas(Zimmerermeister-Bauleitung Dachstuhl)

Mikno Manfred

Zellner Volkert

Die oben genannten waren in unterschiedlicher Art und Dauer im Einsatz. Erfreulich ist aber auch daß sich weitere Personen bzw. Firmen beteiligten. Die damaligen Wirtsleute der Mitteralm, Hermine und Sepp Riermeier, die die Glocke gespendet haben. Die Spenglerei Rudolf Schmid aus Rosenheim, die die Bedachung kostenlos fertigte. Die Glasfenster wurden von Rudi Spreng, Fa. Innglas, Rosenheim, ebenfalls gespendet. Die Eisengitter stammen von der Firma Rudi Loferer Zäune, ebenfalls Rosenheim und wurden auch gespendet. Nach zwei Sommern Bauzeit stand die schmucke, mit einem Glockentürmchen versehene Kapelle nun auf der Mitteralm und erfreut viele Wanderer und lädt zum stillen Gebet. Am 29.9.85 wurde die Kapelle unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und vieler benachbarter Kompanien von unserem Kompaniepfarrer, Dekan Anton Fredlmeier, zur “ Marienkapelle“ geweiht. An dieser Stelle darf sich die Kompanie, sicher auch im Namen aller Bergfreunde die hier stille Einkehr halten, nochmals bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken.

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Im Jahre 1984 fanden sich mehrere Musiker, zum größeren Teil aus der Stadtkapelle Rosenheim, um in unserer Montur für die Kompanie aufzuspielen. Diese Formation, sowie auch der Versuch mit den Männern der Eisenbahnerkapelle Rosenheim, eine „eigene“ Musik aufzustellen, scheiterten aber leider.

Im Jahr 1987 hatte Rosenheim zum zweiten mal die Ehre einen Patronatstag durchführen zu dürfen.

Anlaß zum Antrag auf dieses Fest war das nun schon 10-jährige Bestehen der Kompanie.

Nach arbeitsreicher Vorbereitung war es uns gelungen den Festtag gebührend zu begehen und hoffentlich auch Anderen Freude zu bereiten. Vierzig Kompanien mit Musik und Spielleuten zogen durch die Stadt zum Max-Josefs-Platz um hier zu demonstrieren, daß Freiheit, Glaube und christliche Grundwerte nicht nur Lippenbekenntnisse sind. Die Feldmesse zelebrierte Domkapitular, Prälat, Dr. Genewein aus München. Staatssekretär Alois Glück, in Vertretung des Schirmherrn, Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, Oberbürgermeister Dr. Stöcker, Regierungspräsident Raimund Eberle, Herzog Max von Bayern, Landeshauptmann Stadler, Hofrat Dr. Walter Zebisch, Pius Leitner, alle waren sie gekommen und überbrachten ihre Grüße. Mit einer Kranzniederlegung, der Bayernhymne und einem dreifachen Ehrensalut wurde nach der Meßfeier der Toten und Gefallenen gedacht.

Am 3.10.1988 erreichte uns vollkommen überraschend die Nachricht vom Ableben unseres Landesvaters, Ministerpräsident Dr. h.c. Franz Josef Strauß. Wir wurden vom Bund als ortsnächste Kompanie beauftragt die Ehrenkompanie zu stellen und den Ehrensalut zu schießen. Schon bei den Trauerfeierlichkeiten in München war eine Abordnung unserer Kompanie anwesend.

Bei der Beerdigung am 8.10.1988 in Rott am Inn hatten wir Rosenheimer vollen Einsatz mit Sargwache, Spalier, Salutzug und Ehrenkompanie. Unvergessen die feierliche Totenmesse, die Bestattung in der Familiengruft

und die Bestürzung und Trauer der ganzen Bevölkerung. Die große Anzahl der anwesenden Staatsmänner aus vielen Nationen der Welt machte die Bedeutung des Staatsmannes Strauß manchen erst bewußt. Daß die Familie Strauß nach dem Staatsakt die Hauptmannschaft und den Salutzug zum Leichenschmaus eingeladen hat, ehrte uns sehr.

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Am 25.4.1999 konnten wir gemeinsam mit 17 anderen Kompanien, Schützenvereinen und der Feuerwehr auf der Loretowiese antreten um zur feierlichen Weihe unserer neuen Fahne auf den Max-Josefs-Platz zu ziehen. Der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Dr. Stöcker, erklärte wörtlich „Eine Fahne wird erst lebendig, wenn sich Menschen um sie scharen“. Er verwies auf die Fahne als Symbol der Brauchtumspflege und der Liebe zur Heimat. Stadtpfarrer Andreas Zehentmair, segnete die Fahne und zelebrierte die Messe. Die neue Fahne zeigt in der Mitte das Wappen der Stadt Rosenheim das von den Wappen der eingemeindeten Stadtteile Aising, Happing, Westerndorf St. Peter und Pang umrahmt wird.

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Am 7.5.2000 hatten wir wiederum die Ehre, aber auch die Arbeit, einen Patronatstag in Rosenheim durchführen zu dürfen. Abordnungen verschiedener Vereine, geladene Gäste, eine Ehrenformation der Bundeswehr, sowie unsere Kompanie bildeten die Spitze des langen Festzuges. Alle weiteren bayerischen Gebirgsschützenkompanien folgten dem Zug zum Max-Josefs-Platz um hier an dem feierlichen Messe teilzunehmen. Die Ehrengäste, in Vertretung des Schirmherrn Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, Staatsminister Reinhold Bocklet, Staatsminister Otto Wiesheu, Herzog Franz von Bayern, Regierungspräsident Werner Böhm, Oberbürgermeister Dr. Stöcker, die Vertreter der benachbarten Schützen aus Tirol, Südtirol und Welschtirol, sowie Mandatsträger aus Bund, Land und Bezirk und Vertreter von Bundesgrenzschutz, Polizei und Bundeswehr gaben uns die Ehre.

Vom 18.7. bis 17.8.2001 hatte unsere Kompanie die Ehre die Ausstellung „Einst Feinde, heute Freunde – Schützen der Alpenregion“ durchzuführen. Der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen feierte 2001 sein 50jähriges Gründungsjubiläum. In diesem Zusammenhang wurde die Ausstellung präsentiert. Die Ausstellung erfreute sich großen Zuspruchs, nicht zuletzt durch die überaus sehenswerten Ausstellungsstücke, die zum großen Teil vom ehemaligen Hauptmann der GSK Bad Aibling, Günther Hein, zur Verfügung gestellt wurden. Er zeichnete sich auch für das Gesamtkonzept der Ausstellung verantwortlich, so daß alle Kompanien des Inn-Chiemgaues, aber besonders unsere Kompanie zu Dank verpflichtet sind.

Der Jahresablauf unserer Kompanie

Immer am 20. Januar treffen wir uns zur Sebastiani-Wallfahrt von Happing nach Hl. Blut.
Olt. Günter Reichelt hatte die Idee diese ehemals berühmte Wallfahrt „wiederzubeleben“ aufgegriffen und seit der Zeit nimmt die Zahl der Teilnehmer immer mehr zu. Der Hl. Sebastian gilt ja auch als Schutzpatron der Schützen.

Im April findet der Generalappell auf dem Gelände der Bundespolizei statt. Hier wird exerziert und die Vollständigkeit der Ausrüstung überprüft.

Am ersten Sonntag im Mai nimmt die Kompanie am Patronatstag des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien teil.

Am Fronleichnamsfest beteiligt sich die Kompanie seit Bestehen und ist Stolz eine alte Tradition wieder aufgenommen zu haben.

Am Alpenregionstreffen der Schützenbünde von Tirol, Südtirol und Welschtirol sowie des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien wird regelmäßig teilgenommen.

Ebenfalls seit bestehen der Kompanie nehmen wir am großen Erntedankfest des Wirtschaftlichen Verbandes auf dem Max-Josefs-Platz teil.

Am zweiten Herbstfestsamstag führen wir auf dem Gelände des Bundespolizeischießplatzes ein Gästeschießen durch.

Ende Oktober nehmen wir an der Leonhardifahrt in Leonhardspfunzen teil.

Der erste Sonntag im November ist reserviert für den jährlichen von uns initiierten Leonhardiumritt in Happing.

Am Volkstrauertag auf dem Städt. Friedhof nimmt die ganze Kompanie mit einem Ehrenzug und einer Ehrenwache teil, der Ehrensalut wird seit Bestehen von unserem Salutzug geschossen.

Ende November begehen wir gemeinsam mit den Kompanien Endorf und Hofmark Söllhuben die Gedenkfeier für die 1705 am Magdalenenberg gefallenen Heimatverteidiger.

Seit Gründung nimmt eine Abordnung am Gedenken beim Oberländer-Denkmal in Waakirchen teil.

Weitere Termine im Jahresablauf sind der Stammtisch jeden Montag und die Monatsversammlung in unserer Stammwirtschaft „Flötzinger-Bräu“, Kaiserstraße, am ersten Donnerstag im Monat.

Alle zwei Wochen findet das Kleinkaliberschießen im Vereinsheim des ESV Rosenheim 1929 e.V. statt.

Fünf mal im Jahr zu festgelegten Zeiten das Karabinerschießen auf der BGS-Schießanlage in Mintsberg bei Rosenheim.

Außerdem werden in unregelmäßigen Abständen Ausflüge und Exkursionen, sowie Veranstaltungen und Vorträge durchgeführt.

Besonders erwähnenswert waren die Besichtigungsfahrten an die Dolomitenfront des ersten Weltkrieges. Unser Ehrenmitglied und ehemaliger Kommandeur des Bundesgrenzschutzes in Rosenheim, Hans Friedrich Putz, hat für uns alle unvergessene Fahrten veranstaltet. Als profunder Kenner der Materie und begabter Rhetoriker hat er eindrucksvoll die leidvolle Geschichte dieses Alpenkrieges lebendig werden lassen.

Gründungsmitglieder

  • Adlmaier Paul ✝
  • Altendorfer Alfons ✝
  • Baur Helmut ✝
  • Bensegger Nikolaus ✝
  • Bergmeister Willi
  • Bernrieder Anton
  • Bernrieder Michael
  • Bliemetsrieder Max
  • Brand Marinus
  • Buchecker Hugo ✝
  • Butscher Max
  • Dangl Georg
  • Daurer Anton ✝
  • Deisenberger Walter ✝
  • Detsch Jakob ✝
  • Engelbrechtinger Hermann ✝
  • Färber Walter ✝
  • Fäßlin Dieter ✝
  • Fischbacher Josef
  • Fischer Fritz
  • Förg Konstantin ✝
  • Forster Günter ✝
  • Franzelin Rudolf
  • Fredlmeier Anton ✝
  • Freinecker Helmut ✝
  • Fuchs Johann
  • Fuchs Josef
  • Glockner Anton ✝
  • Glomb Josef Franz ✝
  • Greil Norbert ✝
  • Guggenbichler Martin
  • Heipter Franz ✝
  • Herzog Klaus ✝
  • Holzner Hans ✝
  • Holzner Peter
  • Horrer Ferdinand
  • Hotter Stefan
  • Huber Karl
  • Kaiser Ambros
  • Käsmeier Hans
  • Keller Willhelm ✝
  • Krämer Werner
  • Kühnhauser Horst
  • Lahn Werner ✝
  • Lanner Heinz
  • Lerch Erdmann sen.
  • Maier Bernhard
  • Maier Ludwig ✝
  • März Josef ✝
  • Mikno Manfred
  • Pelz Hermann
  • Pfaffinger Alois ✝
  • Pfeiffer Otto ✝
  • Pichler Josef ✝
  • Rabe Werner
  • Rauch Karl Heinz ✝
  • Dr. Rauch Hans ✝
  • Redlbacher Franz ✝
  • Reichelt Günter
  • Reile Sepp ✝
  • von Reitzenstein Harald
  • Ridl Josef ✝
  • Rothmayer Josef ✝
  • Dr. Rudolph Dieter
  • Sattler Manfred
  • Scharl Alois
  • Dr. Schildbach Axel ✝
  • Seiler Conny
  • Siegl Martin
  • Spötzl Emmeram
  • Stanek Helmut
  • Staudhammer Wolfgang
  • Steidl Jakob ✝
  • Stief Hugo
  • Stieglauer Lorenz
  • Still Walter
  • Thanner Peter ✝
  • Werlin Erich ✝
  • Wurbs Alfred
  • Zahler Georg
  • Zellner Volkert ✝
  • Zosseder Hugo

Funktionen in der GSK Rosenheim seit der Wiedergründung am 17.11.1977

Hauptmann:

[us_person name=“Jakob Seidl“ role=“von 1977 bis 1980″][/us_person]
[us_person name=“Manfred Mikno“ role=“von 1980 bis 1996″][/us_person]
[us_person name=“Heinz Lanner“ role=“von 1996 bis 2004″][/us_person]
[us_person name=“Werner Haus“ role=“von 2004 bis 21.5.2009″][/us_person]
[us_person name=“Josef Fischbacher“ role=“2009 bis 2019″][/us_person]
[us_person name=“Willi Berger“ role=“seit 2019″][/us_person]
Oberleutnant:

1977 bis 1980: Volkert Zellner ✝
1980 bis 1980: Manfred Mikno
1981 bis 1992: Volkert Zellner ✝
1992 bis 2013: Günter Reichelt
2013 bis 2019: Willi Berger
seit 2019: Walter Politz

Lt. Schatzmeister:

1977 bis 1980: Werner Rabe
1980 bis 1992: Jakob Detsch ✝
1992 bis 1995: Gerhard Schmitz
1995 bis 2002: Hermann Luthner
2002 bis 2010: Josef Fischbacher
seit 2010: Jürgen Zierow

Lt. Schreiber:

1977 bis 1980: Karl Huber
1980 bis 1989: Gerhard Schmitz
1989 bis 1992: Günter Reichelt
1992 bis 1995: Heinz Lanner
1995 bis 1998: Eberhard Waiblinger
1998 bis 2001: Gottfried Kobold
2001 bis 2004: Werner Hanus ✝
2004 bis 2013: Wolfgang Barthel
seit 2013: Gerd Zimmermann

Lt. Protokollführer:

1977 bis 1980: Heinz Lanner
1980 bis 1989: Peter Holzner
1989 bis 1992: Gerhard Schmitz
1992 bis 2001: Gottfried Kobold
2001 bis 2002: Josef Fischbacher
2002 bis 2004: Wolfgang Barthel
2004 bis 2013: Willi Berger
seit 2013: Gerd Zimmermann

Lt. Schützenmeister:

seit 2013: Erdmann Lerch

Lt. Fähnrich:

1977 bis 1995: Hans Käsmeier
1995 bis 1999: Georg Holzmayer
1999 bis 2019: Walter Politz
seit 2019: Hans Schmid

Salutzugführer:

1977 bis 1980: Manfred Mikno
1980 bis 1995: Heinz Lanner
1995 bis 2002: Hermann Luthner
2002 bis 2004: Werner Hanus ✝
2004 bis 2007: Hans Euringer
2007 bis 2011: Helmut Holzmayer
2011 bis 2020: Willi Berger
seit 2020: Erdmann Lerch

Marketenderinnen:

Seiler Cornelia 1977
Hacke Sieglinde 1978
Kronast Martha 1978
Schweiger Eva 1978
Berger Christa 1980
Reckerzügl Karin 1983
Lohr Doris 1984
Wagner Walburga 1985
Lohr Sabine 1986
Fäßlin Claudia 1987
Mikno Sabine 1987
Reichelt Petra 1991
Forstner Marion 1995
Moser Astrid 1995
Klein Christine 1997
Klieber Katrin 1997
Rieger Tanja 1998
Mörtl Ana Teresa 2004
Mörtl Margareta 2005
Haindl Monika 2007
Bayer Carmen 2008
Demmel Regina 2010
Franke Angelika 2010
Zäch Julia 2007
Obermeier Iris 2019
Theresa Fichter 2019

Ausgebildete Trommler:

Aschauer Sebastian jun.
Aschauer Thomas
Brendel Bernd
Brendel Torsten
Czerny Markus
Czerny Theo
Forster Günter
Halmburger Heinz
Hoyer Hermann
Kardirogli Anton
Kuzminsky Daniel
Mörtl Deddo
Obermayer Hans
Reichelt Florian
von Reitzenstein Harald
Siegert Jörg
Strasser Werner
Strasser Wolfgang
Thierauf Eugen
Thierauf Siegfried
Thomas Christoph
Vorleitner Hans
Weinfurtner Hannes
Zehetmeier Georg
Zeuner Jürgen
Zosseder Hugo
Zosseder Stefan